B’shayno on ice – Eislaufvergnügen auf wackeligen Beinen

Die ersten Versuche waren noch unsicher, doch der Spaß war riesig (Quelle: Tanja Ergün)

Die ersten Versuche waren noch unsicher, doch der Spaß war riesig (Quelle: Tanja Ergün)

Der Sommer ist nun endgültig zu Ende und der Herbst hat angefangen. Nicht nur das Wetter deutet daraufhin, dass der Winter nicht mehr weit ist – auch die Schlittschuhbahnen haben wieder geöffnet! Das kalte Wetter nutzten einige assyrische Jugendliche und junge Ge-flüchtete von B’shayno.Willkommen., um gemeinsam auf die Eisbahn nach Bielefeld zu fahren. Am Freitag, den 21. Oktober hieß es dann: Schlittschuhe an und rauf auf’s Eis. Für die meisten war das eine Premiere.

Am Bahnhof in Gütersloh trafen sich die Jugendlichen, um mit dem Zug nach Bielefeld zu fahren. Auf der Oetker-Eisbahn war es dann soweit: Alle suchten sich passende Schlittschuhe, zogen diese an und machten ihre ersten Schritte auf der Bahn.

Viel Spaß, auch wenn man mal hinfiel

Gute Stimmung herrschte auch neben der Eisfläche (Quelle: Tanja Ergün)

Gute Stimmung herrschte auch neben der Eisfläche (Quelle: Tanja Ergün)

Die meisten hielten sich an den Händen fest, unterstützen sich gegenseitig und nutzten die Bande, um sicher zu stehen. Einige wagten sich aber auch raus aufs Eis und fuhren die ersten Bahnen. Tanja Ergün berichtet: „Es war total schön und super witzig. Wir haben so viel gelacht. Sowohl die Jüngeren als auch die Älteren von uns hatten so viel Spaß. Alle haben sich hundertmal bei mir für die Organisation bedankt. Aber genaugenommen konnten wir nur durch B’shayno.Willkommen. diesen Tag erleben und darüber freuen wir uns so sehr.“

Für fast alle war das Schlittschuhlaufen eine völlig neue Erfahrung. „Und glaubt mir: Wir haben ausgesehen wie die Hühner auf der Stange. Wie wir alle mit unseren Schlittschuhen am Rand gestanden und uns festgehalten haben. Ein einmaliges Erlebnis“, ergänzt Tanja mit einem Lachen.

Autor: Nora Liebetreu

 

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