Im Schatten Siegfrieds – Das Kulturprojekt in Bildern (Teil 2)

In Xanten wurde das Mittelalter lebendig. (Quelle: djoNRW)

In Xanten wurde das Mittelalter lebendig. (Quelle: djoNRW)

Am Freitag, dem 30. Mai startete das 5. Kulturprojekt des Landesverbandes NRW der djo-Deutsche Jugend in Europa in seinen zweiten Tag. Heute sollte das Mittelalter lebendig werden. In Workshops, im Siegfriedmuseum sowie beim Besuch des Siegfriedspektakels an den Wallanlagen in Xanten tauchten die zahlreichen djo’ler tief in das Mittelalter ein. Eine große Bildergalerie zeigt, was alles los war.

Der Freitagvormittag stand noch ganz im Zeichen der Workshops. Man hatte nun noch einmal die Chance Neues auszuprobieren oder sich in Bekanntem zu üben. Und die Ergebnisse konnten sich sehen und hören lassen.

Doch an diesem Tag gab es noch ein Zusatzangebot außerhalb der Jugendherberge Xanten: Ein externer Workshop im Siegfriedmuseum in Xanten lockte viele Teilnehmer. Hier erwartete die djo‘ler ein Museum zum Anfassen und Mitmachen. Es gab viel Neues aus dem wahren Leben der Ritter, z.B. ‚Wie schwer ist ein Helm und wie trägt er sich‘? Diese Frage durfte durch Ausprobieren selbst beantwortet werden. Ein anschließendes „Kreativangebot“ gab gute Einblicke in den Alltag im Mittelalter.

Ab Mittags hatten die Teilnehmer des djo-Kulturprojekts die Möglichkeit das Xantener Siegfriedspektakel, ein bekanntes Mittelalterspektakel mit Ritterturnier, zu besuchen. Zwischen Kriemhildmühle und Klevertor am Nordwall von Xanten, auf einer Länge von rund einem Kilometer, gab es über 100 mittelalterliche Handwerker- und Krämerstände sowie zahlreiche Ritterlager. Als wahrer Publikumsmagnet bewies sich die Turnierarena.

Sehen Sie demnächst, im 3. Teil von “Das Kulturprojekt in Bildern”, was die Teilnehmer am Samstag erlebten: das mittelalterliche Spiel und Turnier rund um die Jugendherberge Xanten, die Auftritte der djo-Gruppen am Bootshafen von Xanten oder abends das Burgfest mit Musik der Gruppe „Die Irrlichter“ – es gab keine Zeit für Langeweile.

 

Autor: Dr. Christian Kahl
Fotos: djoNRW