Förderverein GDBH: Eine Reise durch Brandenburg

Förderverein Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen war dem alten Fritz auf den Fersen. Eine Reise durch Brandenburg. Spuren der Geschichte entdeckt im Heute.

Himmighausen, 02.06.2013

VLUU L110, M110 / Samsung L110, M110„Manchmal ist es so, als lebe der alte Fritz noch heute“, sagte Werner Richter, Reiseleiter der 35. Studienfahrt des Fördervereins Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen e.V. Und Alfons Wrenger ergänzte mit dem bekannten Ausspruch von Friedrich II. genannt der Große: ‚Jeder soll nach seiner Facon seelig werden‘. „Vielleicht war uns der alte Fritz ja in manchen Gedanken voraus, die bis in unsere Zeit hinein wirken“, fügte er etwas nachdenklich hinzu. Er hatte diese Reise sorgfältig ausgearbeitet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Neben den geschichtlichen Entdeckungen waren die Begegnungen mit der brandenburgischen Landschaft, den traumhaften Alleen mit grünen Linden- Eichen- und blühenden Kastanienbäumen, den leuchtend gelben Rapsfeldern, dem weiten lieblichen Land bis hin zum fernen Horizont unter dem hellen Himmel mit weißen Sommerwolken eindrucksvolle Bilder für alle Reiseteilnehmer, die ihre Sinne berührten.

Potsdam, NikolaikircheKirchen und Klöster in prägender Backsteingotik, historische Schlösser und Baudenkmäler, Städte, Plätze und Gebäude, Zeugen einer bewegten Geschichte prägten die Spurensuche auf erlebnisreichen Wegen.

Templin am Lübbesee, Schloss Reinsberg, Gransee und Angermünde, Schloss Neuhardenberg mit der Schinkel-Kapelle, Prenzlau, Kloster Chorin, Schiffshebewerk Nierderfinow, Seelower Höhen, Reste der ehemalige Altstadt und Festungsanlage Küstrin, Frankfurt und Groß-Neuendorf a. d. Oder, Bad Saarow, Jüterbog und natürlich Potsdam und Berlin waren Stationen dieser Entdeckungsreise.

Schiffshebewerk Niederfinow
Besondere Merkmale bildeten hierbei u.a. die Landesgartenschau in Prenzlau, der hölzerne Pranger-Esel in Angermünde, die historische Schatzruhe (Tetzel-Kasten) in Jüterbog, die 400 Jahre alte Luther-Eiche und das Sabinchen-Denkmal in Treuenbrizen, die Kirchenfenster in St. Marien in Frankfurt/Oder, die prächtigen alten Villen in Bad Saarow, die Ingenieurkunst des Schiffshebewerkes Niederfinow, Schloss Sanssousi und Neues Palais in Potsdam, St. Nicolaikirche, Holländisches Viertel, Französischer Dom, Schloss Cecilienhof und Marmorpalast, das wiedererstehende Potsdamer Schloss als zukünftiger Sitz des Landtages, die Glienicker Brücke, die Schiffsrundfahrt im Potsdamer Seenland und nicht zuletzt die Begegnung mit den Menschen dieser Region und so einiges mehr.

Berlin, ReichstagskuppelDas Highlight zum Abschluss dieser Studienreise war der Besuch Berlins. Reichstag und Brandenburger Tor, Platz der Republik, Schoß Bellevue, Bundeskanzleramt, Siegessäule, neuer Berliner Hauptbahnhof, Fernsehturm mit Alexanderplatz, Unter den Linden, Rotes Rathaus, Deutscher Dom, Philharmonie, geschichtsträchtige Glienicker Bücke, Kurfürstendamm mit (eingerüsteter) Gedächtniskirche und das pulsierende Leben einer großen Stadt mit dem weltoffenen, toleranten und lebendigen Flair einer Weltmetropole.

Der großartige Panoramablick von der gläsernen Kuppel des Reichstages an historischer Stelle verband eindrucksvoll das Gestern mit dem Heute auf dem Weg zum Morgen.

Die alte Weisheit war wieder gegenwärtig: „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann Zukunft gestalten“. Daran erinnerte Heinz Vathauer, Vorsitzender des Fördervereins am Ende dieser Studienfahrt und er fügte hinzu, „Es waren spannende, erlebnisreiche Tage mit überraschenden Entdeckungen und lebendigen Begegnungen auf einer Reise jenseits der kommerziellen touristischen Trampelpfade. Die Erinnerungen bleiben an eine gemeinsame schöne Zeit auf den Spuren des alten Fritz“.

Autor: Heinz Vathauer